Ein privater Backlog — und zehn Antworten, die Sie nicht schreiben müssen
Jedes Team führt eine zweite, unsichtbare Roadmap. Sie lebt in einer Notiz-App, in einer angehefteten Slack-Nachricht oder im Kopf einer Person: all das, was Sie irgendwann angehen wollen — vom öffentlichen Board ferngehalten, weil es dort wie ein Versprechen klingen würde.
Heute zwei Neuerungen. Ihr Feedback-Board bekommt einen ehrlichen Platz für diese Liste, und Textbausteine starten nicht mehr auf einer leeren Seite.
Backlog: die Spalte vor Offen
Das Board hat eine neue erste Spalte, Backlog, für Themen, die Sie sortiert, aber noch nicht eingeplant haben. Sie steht vor Offen, und einen Beitrag aus ihr herauszuziehen ist genau das, was ihn veröffentlicht.
Sie ist optional. Aktivieren Sie sie unter Projekteinstellungen → Funktionen → Backlog-Spalte, und sie erscheint ausschließlich auf Ihrem Board in der Konsole. Ihr öffentliches Portal zeigt sie nie — weder die Spalte noch die Beiträge darin. Backlog heißt „notiert, nicht angekündigt", und eine öffentliche Backlog-Spalte würde genau das untergraben.
Schalten Sie sie wieder aus, geht nichts verloren: Die Spalte bleibt, solange noch Beiträge darin liegen.
Private Beiträge
Jeder Beitrag kann jetzt privat sein. Ein privater Beitrag lebt auf Ihrem Board in der Konsole und sonst nirgends: nicht im öffentlichen Portal, sein Permalink liefert einen 404, und niemand kann ihn bewerten oder kommentieren. Das ist eine einzige Regel, und sie gilt an jeder Stelle, an der Besucherinnen und Besucher einen Beitrag erreichen könnten — nicht nur auf dem Board.
Feedback, das Ihr Team schreibt, startet standardmäßig privat. Das ist die zweite neue Einstellung, Neues Feedback startet privat, direkt unter demselben Board-Schalter. Nehmen Sie beim Anlegen das Häkchen heraus, um sofort zu veröffentlichen, oder ändern Sie es später am Beitrag selbst.
Was Kundinnen und Kunden über das Portal oder die API einsenden, ist immer öffentlich: Eine Anfrage gehört auf das Board, an das sie gerichtet war. Beide Einstellungen verhalten sich in der Mobile-App genauso, und private Beiträge bleiben über den Projekt-API-Schlüssel und den MCP-Server sichtbar — das sind Ihre Zugangsdaten, und sie sehen das ganze Board.
Zehn Antworten, die Sie nicht schreiben müssen
Textbausteine begannen bisher leer. Jetzt steht über Ihrer Liste eine Galerie mit zehn Startvorlagen: /welcome, /ack, /refund, /feature, /bug, /escalate, /follow-up, /resolved, /ooo und /password — für allgemeine Antworten, Abrechnung, Fehlerberichte, Feature-Wünsche, Eskalation und Kontofragen.
Sehen Sie sich jede in der Vorschau an und fügen Sie sie einzeln hinzu: Was Sie auslassen, bleibt in der Galerie; was Sie übernehmen, verschwindet daraus. Jede Vorlage kommt bereits in alle elf Oberflächensprachen übersetzt und nutzt dieselben Platzhalter wie Ihre eigenen Bausteine — {{customer_name}}, {{customer_email}}, {{thread_subject}}, {{agent_name}} und {{project_name}} —, die beim Einfügen in eine Antwort gefüllt werden. Vorlagen hinzufügen können Inhaberinnen und Admins, wie alles andere bei Textbausteinen auch.
Free enthält fünf gespeicherte Antworten pro Projekt — wählen Sie also die fünf, die Sie am häufigsten brauchen. Pro erhöht das auf fünfzig; Team ist unbegrenzt.
Loslegen
- Öffnen Sie Projekteinstellungen → Funktionen und schalten Sie Backlog-Spalte ein.
- Entscheiden Sie, ob neues Feedback privat starten soll — standardmäßig tut es das.
- Öffnen Sie Textbausteine in der Projekt-Seitenleiste und fügen Sie die gewünschten Vorlagen hinzu.
Board-Dokumentation · Textbaustein-Dokumentation · Auf supdesk.app starten